Die Entdeckung der Langsamkeit // Blogparade #Medienfasten

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Aldous Huxley, der Autor von „Brave new world“, brachte es schon auf den Punkt:

„Der moderne Mensch hat ein neues Laster gefunden: die Schnelligkeit.“

Technische Geräte, die uns eigentlich die Arbeit erleichtern sollten/könnten,
führen leicht in ein Hamsterrad von Abhängigkeiten. Ständige Erreichbarkeit ist eine andere Bezeichnung für „modernes Sklaventum“. Abzuschalten im doppelten Sinne fällt vielen Menschen immer schwerer.

Alles soll schneller gehen. Weiterschnellerhöher macht das Leben jedoch nicht lebenswerter, im Gegenteil: die Menschen werden zunehmend krank. Stichworte: Burnout und Depression. Sogar schon bei Kindern.

Weniger Internet, mehr Echtes.
Bildschirm-Medienfastenzeit sozusagen.
Das ist eigentlich der Kern.

In den letzten Monaten habe ich meine berufliche und private Internetnutzung selbstkritisch beobachtet und bin zu dem Schluss gekommen: ich habe deutlich zu viel wertvolle Lebenszeit vor dem Bildschirm verbracht…

Beruflich und privat.
Ich reduziere daher ganz bewusst meine online-Aktivitäten.
Frühling und Fastenzeit spielen auch eine Rolle,
doch es ist insgesamt ein viel längerer Prozess.
Natürlich sind das auch zum Teil persönliche Konsequenzen aus der Überwachungsdiskussion..

Den Kurznachrichtendienst Twitter z.B. habe ich bisher sehr gern genutzt,
doch zur Zeit „darf“ ich die neue twitter-Version testen: http://www.social-secrets.com/2014/02/twitter-testet-voellig-neues-profildesign/?utm_content=buffer949a0&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer
Die neue Version erinnert sehr an Facebook (I don´t like),
legt den Fokus viel stärker auf Bilder, statt auf Textinhalte und Kommunikation.
Mit dem neuen Layout verabschiedet sich twitter leider vom textlastigen Stream
und meiner Meinung nach damit auch von seinem charmanten USP,
der da wäre: Kurznachrichtendienst.
Das wäre schade, doch nach dem Börsengang von twitter / Einstieg von Blackrock vielleicht auch nicht wirklich überraschend.
Auf jeden Fall fällt es mir aus diesen Gründen wesentlich leichter,
twitter deutlich weniger zu nutzen…

Natürlich nutze ich auch weiterhin beruflich das Internet,
z.B. zur Recherche und für Email-Korrespondenz.
Da ich zwei eigene Blogs (dieses und jenes: http://kokuku.wordpress.com/)

betreibe und auch im Kundenauftrag diverse Blogs und twitter pflege, werde ich hier natürlich auch weiterhin aktiv sein.

Alles ohne Bildschirm,
also Echtes,
Entschleunigung,
Telefonieren und persönliche Treffen,
stehen bei mir jetzt ganz klar wieder an erster Stelle.

Mehr zur Blogparade #Medienfasten: http://christianjeschke.de/2014/03/05/medien-fasten-blog-parade-zur-fastenzeit-2014/

 

Nachtrag:

Spiegel Online hat mich zum Thema „Medienfasten“ befragt:

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/smartphones-in-der-fastenzeit-auf-medien-verzichten-a-959870.html

 

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