#Tschernobyl: Verlorene Orte, gebrochene Biografien #AKW #Fukushima

Vom 14. April bis 29. Mai 2011 präsentiert der
Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V.
die FOTOAUSSTELLUNG
„Tschernobyl: Verlorene Orte, gebrochene Biografien.
Fotografien von Rüdiger Lubricht“.

Die Ausstellung ist den „Liquidatoren“ von Tschernobyl gewidmet.

Alle Welt schaut zur Zeit besorgt nach Japan, aber auch von Tschernobyl geht noch immer eine große Gefahr aus.
„Es droht eine nukleare Wolke“, warnt der ehemalige Direktor des Unglücks-Reaktors.

„25 Jahre des Vergessens, des Ignorierens, des Verschweigens und offizieller Fehlmeldungen kennzeichnen den Umgang mit dem bis dahin größten Atomunfall der Geschichte, der Explosion des Atomkraftwerks Tschernobyl am 26. April 1986. Seit dem 11. März 2011 droht in Japan ein nukleares Inferno noch größeren Ausmaßes.“

Liquidator Dmitry Birjukov

Liquidator Dmitry Birjukov


„Was sind die Folgen eines nuklearen Unfalls? Der Fotograf Rüdiger Lubricht holt die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl aus der sicheren Entfernung und zeigt in der Ausstellung „Tschernobyl: Verlorene Orte, gebrochene Biografien“ Momente aus der Wirklichkeit vor Ort: die verstrahlten Lebensräume in der Sperr- und Todeszone; die Rückkehrer, die trotz der Strahlengefahr in die Zone zurückkamen, um dort ihren Lebensabend zu beschließen; die Liquidatoren, die damals stolz darauf waren, für ihr Land und ihre Mitmenschen zu arbeiten und sich nachträglich die Frage nach dem Sinn ihres Einsatzes stellen.“

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